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Fett : die am meisten verächtete Makronutriente – zu Unrecht!

Wir räumen auf mit den Mythen. Fett macht fett und begünstigt zudem Krankheiten- FALSCH! Fett ist der am meisten geächtete Nährstoff. Dabei ist das Fett ein überlebenswichtiger Nährstoff und verdient es nicht auf ein lästiges Übel degradiert zu werden. Während viele Experten an der Annahme festhalten, dass allein die Mengen an täglich zugeführtem Fett über den Grad der Gesundheit und einer schlanken Figur entscheiden, zeichnen zunehmend renommiertere Forschungen und Studien ein neues Bild dieses Nährstoffs. Aktuelle Forschungsergebnisse belegen, dass einzig und allein Bewegungsmangel und hyperkalorisches Ernährungsverhalten – zu hohe Kalorienzufuhr – unabhängig davon aus welcher Quelle, für eine Gewichtszunahme maßgebend sind.Die weitverbreitete Behauptung, dass der Verzehr von Fett dick macht, sobald die zugeführte Menge am Tag mehr als 30% der täglichen Gesamtzufuhr an Kalorien einnimmt, ist längst überholt und wissenschaftlich revidiert. Solange der Mensch seinen täglichen Bedarf an Kalorien nicht überschreitet, ist der tatsächlich zugeführte Anteil an Fett nicht von Bedeutung. Zahlreiche Studien zogen den prozentualen Anteil an Fett auf 70% der täglichen Zufuhr an, und konnten dennoch belegen, dass das Körpergewicht der Probanden konstant blieb – solange sie insgesamt so viel Kalorien zuführten, wie sie auch tatsächlich verbrauchten. Eine weitere Schweizer Studie belegte dies auch für die Gewichtsreduktion – eine hypokalorische Ernährungsweise mit weniger Kalorien am Tag, als tatsächlich verbraucht, führt zur Gewichtsreduktion, unabhängig davon anhand welchen Nährstoffs das Energiedefizit erzeugt wurde.
Auch der Vorwurf, dass eine erhöhte Fettzufuhr der Multiplikator für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs sei, ist zuweilen von diversen Studien vom Tisch gefegt wurden – auch in Bezug auf die gesättigten Fettsäuren. Der komplette Verzicht auf gesättigte Fettsäuren und der einhergehende Austausch dieser Fettquellen ausschließlich durch ungesättigte Fettsäuren senkt weder das Risiko für ein Herzinfarkt noch die Lebenserwartung – es ist von überlebenswichtigem Wert den gänzlichen Verzicht auf gesättigte Fettsäuren zu vermeiden. Ein ausgewogener Haushalt zwischen ungesättigten und gesättigten Fettsäuren ist entscheidend für die Gesundheit. Die gesättigten Fettsäuren sollten 15%, jedoch in der Spitze maximal 20 bis 25% der täglichen Fettzufuhr einnehmen.

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